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Der achte internationale ” Tag der Faszination der Pflanzen ” 2026 (FoPD 2026) wird von Pflanzenwissenschaftlerinnen aus aller Welt unter dem Dach der European Plant Science Organisation (EPSO) ausgerufen.
La huitième édition du “Fascination of Plants Day” (FoPD 2026) sera organisée dans le monde entier, à l’initiative de l’EPSO (European Plant Science Organisation).
Ziel dieser Initiative ist es, möglichst viele Menschen auf der ganzen Welt für Pflanzen zu interessieren und von der Bedeutung der Pflanzenwissenschaften für die Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit, den Umweltschutz, den Gartenbau, die Forstwirtschaft und die Herstellung von pflanzlichen Produkten wie Papier, Holz und Pharmazeutika zu begeistern.
Jeder ist herzlich eingeladen, sich dieser Initiative anzuschliessen!
Le but de cette manifestation est de mobiliser un maximum de personnes fascinées par les plantes et porteuses du message de l’importance de la recherche en biologie végétale pour l’agriculture et la production durable de nourriture, pour l’horticulture, la foresterie, la production d’énergie, de bois, de papier, et de molécules utiles à l’industrie chimique ou pharmaceutique. Le rôle des plantes dans la conservation de l’environnement est aussi un message clé.
To celebrate the Swiss cinema release of UNDER PLANTS – A Change of Perspective (in cinemas from May 14), a special preview screening will take place at Riffraff Cinema in Zurich on May 7, 2026, at 18:00.
The film follows the Biocommunication Group at ETH Zurich over the course of a year, offering a unique insight into current research on plant communication. Rather than a traditional science documentary, it highlights the research process itself and invites reflection on the relationship between humans, nature, and science.
The screening will be followed by a discussion with the film’s director, Antshi von Moos, and Prof. Consuelo De Moraes, Head of the Biocommunication Group at ETH Zurich. The discussion will be moderated by Dr. Juanita Schläpfer from the Plant Science Center.
The film will be shown in German with English subtitles, and the Q&A session will be held in English.
Das Festival «Abenteuer StadtNatur» vom 20. – 25. Mai 2026
Wir feiern Geburtstag! Zum zehnten Mal lädt das Festival «AbenteuerStadtNatur» dazu ein, die Natur vor der Haustür neu zu entdecken. Über 30 Institutionen gestalten vom 20. bis 25. Mai in ganz Zürich mehr als 50 Veranstaltungen und setzen ein starkes Zeichen für eine lebenswerte Stadtnatur und für mehr Biodiversität in Zürich.
Freue dich auf Führungen, Vorträge und Spaziergänge – mit Spiel, Spass und überraschenden Entdeckungen. Stell dir dein ganz persönliches Festivalprogramm zusammen: https://abenteuer-stadtnatur.ch/festival
Wie gelingt eine gute pflanzliche Proteinversorgung? Wir knacken den Code der Bioverfügbarkeit der pflanzlichen Eiweisse wie Hülsenfrüchte, Quinoa, Buchweizen oder Hanfnüsse. Wir geben Tipps zur optimalen Kombination von Proteinquellen, zum Einweichen und zur Zubereitung. Wir lernen den Clean-Standard und die Nova-Deklaration kennen, die uns wichtige Anhaltspunkte für eine Einschätzung der Verarbeitung von pflanzlichen Proteinen geben.
Kooperation, Manipulation oder Abwehr? Entdecke die geheimen Signale zwischen Pflanzen, Pilzen und Insekten.
Am Donnerstag, 02. Juli 2026, findet im Naturhistorischen Museum der Universität Zürich die nächste überraschungsvolle Museumsnacht statt. „Secret Signals“ heisst unser Motto. Eingeladen wird zum Ausprobieren, Staunen und Geniessen.
Tauche in die magische Sonderausstellung «Pflanzen sprechen mit!» ein und entdecke die faszinierende Welt der Pflanzenkommunikation. NACHTAKTIV lädt dich ein, die Wissenschaft dahinter auf kreative, interaktive und überraschende Weise zu erleben.
Wie manipulieren Hummeln die Blütezeit von Tomatenpflanzen, und warum tun sie das? Priska Flury, Martin Breu, Liliana Fischer und Stephanie Lucia Jud von der Biocommunication Group (ETH Zürich) geben faszinierende Einblicke in die Interaktionen zwischen Hummeln und Pflanzen. Über die faszinierende Partnerschaft zwischen Pilzen und Pflanzen kannst du mit der Wissenschaftlerin Dijana Vukovic (University of Zurich) ins Gespräch kommen. Sie erklärt, wie diese Zusammenarbeit die Nährstoffaufnahme verbessert und die Abwehrkräfte von Pflanzen stärkt. Einen besonderen Einblick in die molekularen Abwehrmechanismen von Pflanzen bietet András Patyi (Research Institute of Organic Agriculture FiBL): In seinem Projekt verbindet er Pflanzenforschung mit Musik und macht genetische Informationen hörbar. Auch du kannst am Event kreativ werden: Im Workshop von Juanita Schläpfer-Miller (Zurich-Basel Plant Science Center) kannst du dich von Pflanzen inspirieren lassen und ihre verborgenen Botschaften künstlerisch erkunden.
Tauche mit der Künstlerin Isabell Bullerschen in die Mixed-Reality-Installation Val Mucilaginosa ein und entdecke zwei Welten des Heilwissens.
Mit einer VR-Brille reist du zwischen Aetheris, der Welt des beziehungsbasierten Heilwissens, und Soma, der Welt der modernen Wissenschaft und Phytotherapie.
Val Mucilaginosa von Isabell Bullerschen ist eine Mixed-Reality Installation die im Botanischen Garten von Juni bis Oktober in der Ausstellung Pflanzen als Medizin – Vielfalt in der Schweiz jeden Samstag und Sonntag erlebbar ist. Die Installation lädt ein, unterschiedliche Formen des Heilwissens multisensorisch zu erleben und über die Frage nachzudenken, wie verschiedene Wissenssysteme miteinander in Dialog treten können und neues Wissen daraus entsteht.
Im Science Café entdecken Sie die Kunstinstallation Respiratory Encounters von Anthea Oestreicher und tauchen in die verborgene Welt von Algen, Mikroorganismen und Wasserpflanzen ein. Beobachten Sie, wie Sensoren ökologische Prozesse in Echtzeit sichtbar machen, und erleben Sie, wie eng Ihr eigener Atem mit Organismen verbunden ist, die einen grossen Teil des Sauerstoffs produzieren. Im Gespräch mit der Künstlerin, Manuela Dahinden (PSC) und Benjamin Misteli (Eawag) erfahren Sie, wie Wissen in Kunst und Wissenschaft entsteht und welche Rolle Wahrnehmung, Erfahrung und Körperlichkeit dabei spielen. Ein interaktiver Teil lädt Sie ein, selbst aktiv zu werden. Mit speziell gestalteten Tarotkarten positionieren Sie sich im Ökosystem und reflektieren Ihre Beziehung zu anderen Lebewesen. Das Science Café verbindet Austausch, Erfahrung und Begegnung – und eröffnet neue Perspektiven auf unsere Rolle in den Netzwerken des Lebens.
Wie wird aus einer Pflanze ein Heilmittel? Diese Frage wird vielleicht in Uganda, der Schweiz und in Kolumbien unterschiedlich beantwortet – und doch gibt es überraschende Verbindungen. Im Rahmen der Sonderausstellung “Pflanzen als Medizin – Vielfalt in der Schweiz” laden wir zu einem Gespräch zwischen drei Perspektiven auf lokales Heilwissen ein: ein Heiler aus Uganda, der an einem Forschungsprojekt zum Wandel traditioneller Medizin beteiligt ist, ein in der Schweiz tätiger Schamane und ein Künstlerduo, das mit den Matapí aus dem Amazon zusammen forscht, tauschen sich aus. Gemeinsam mit Ihnen diskutieren sie, wie Heilwissen über Pflanzen entsteht, sich verändert und über Kontinente wandert: Wie wird aus einer Pflanze ein Heilmittel – durch Rituale, durch überliefertes Erfahrungswissen oder durch wissenschaftliche Analyse?
- PD Dr. Caroline Weckerle, Ethnobotanikerin und Direktorin des Botanischen Gartens der Universität Zürich
- Roman Steiner, schamanischer Praktiker, Dozent und Case Manager in der Sozialpsychiatrie
- Dr. Yahaya Sekagya, traditioneller Heiler, Zahnarzt, Gesundheitsforscher und Direktor von PROMETRA Uganda
- Antoine Bertin and Cristina Tarquini, Künstler:innen
- Moderation: Dr. phil. Jacqueline Grigo, Sozial- und Kulturantropologin, Botanischer Garten der Universität Zürich
Anschliessend besteht die Möglichkeit, an einer geführten Tour durch die Ausstellung Pflanzen als Medizin – Vielfalt in der Schweiz teilzunehmen.
In diesem Workshop begeben sich Kinder und Erwachsene gemeinsam auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Vielfalt der Pflanzen. Anhand echter Herbariumsexemplare lernen die Teilnehmenden, wie unterschiedlich Pflanzen aussehen können – und was uns ihre Formen und Strukturen über ihre Lebensweise verraten.
Jede Familie gestaltet ihre eigene Blumenpresse! Aus Sperrholz fertigen wir mithilfe eines Laserschneiders die einzelnen Teile an. Anschliessend kann die Oberseite ganz individuell gestaltet werden – so entsteht ein persönliches Werkzeug, das man mit nach Hause nehmen kann. Natürlich zeigen wir auch Schritt für Schritt, wie man Blumen richtig presst, trocknet und beschriftet.
Die Forschung aus der Pflanzenökologie hilft uns dabei zu verstehen, wie dynamisch unsere Umwelt ist – und wie wertvoll Sammlungen wie Herbarien sind, um diese Veränderungen sichtbar zu machen. Ein Workshop zum Staunen, Gestalten und gemeinsamen Lernen – für neugierige Familien, die die Natur mit neuen Augen sehen möchten.
Zeitpunkt: 29.08. 2026, 12:00 Uhr und 14:00 Uhr